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Start Marokko 2011
Marokko 2011

Hahn - angeblich bei Frankfurt

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Wir haben uns entschieden, mit dem Auto zum Flughafen Hahn zu fahren. Für die Hinfahrt planen wir großzügige 3 Stunden für Staus und andere Normalitäten im Straßenverkehr ein. Entgegen der Ankündigung des ADAC für den ersten Ferientag ist die Bahn frei und wir kommen zügig durch. Ein Witz, diesen Flughafen Frankfurt/Hahn zu nennen, nachdem wir an Frankfurt vorbei sind, liegt noch mehr als eine Stunde Fahrt vor uns. Trotzdem sind wir deutliche 3 Stunden zu früh am Ziel. Der kleine Flughafen „Frankfurt“-Hahn ist schnell besichtigt und so entern wir ein kleines Restaurant für Pizza und Antipasti. Wir schmökern noch mal im Reiseführer und sind extrem neugierig auf unsere Mitreisenden. Ob wir sie wohl schon hier am Flughafen treffen?

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Fes

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Lauwarmer Wind empfängt uns, als wir aus dem Flieger steigen. Wir frösteln fast ein bisschen, weil es vorhin im Flugzeug so heiß war. Wo sind die von Martin versprochenen 35 Grad? Naja, abends um 19:00 Uhr Ortszeit (-1 Std.) wohl auch zu viel erwartet. Martin und Steffi, unser Reiseleitungsteam, erwarten uns schon am Ausgang und wir bekommen gleich den ersten Sonnenuntergang serviert. Fast zeitgleich steigt auf der Gegenseite der Vollmond auf. Am blauen, marokkanisch geschmückten Bus werden wir mit dem 1. Minztee bewirtet. Diesmal ohne Zucker, bzw. mit Zucker nach Geschmack, das wird auf der Reise nicht so bleiben. Marokko ist berühmt-berüchtigt für seine süßen Tees.

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Fes

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FesFür den frühen Morgen hatte uns Steffi schon den Muezzin angekündigt und ich werde früh um fünf von seinem Gebet geweckt. Er hat eine sehr melodische „seelenvolle“ Stimme im Gegensatz zu allen anderen Muezzins, die wir noch so hören werden. Um 7 Uhr ist Wecken angesagt, es gibt ein kleines Gedrängel vor der einzigen Dusche des Hauses. Zum Frühstück gibt es süßen Tee, Weißbrot, Butter, Margarine, die wie Frischkäse aussieht, Marmelade und gerollte Pfannkuchen. Um 9 Uhr sind wir mit Najib, einem Freund von Martin, verabredet. Er zeigt uns die Medina von Fes.

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Fes – Sefour – Camp „Little Colorado“

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Nach dem üblichen Gedränge vor der Dusche und dem Frühstück packen wir unser Gepäck zusammen und brechen auf. Wir hatten gestern beschlossen, den 2. Tag Fes zu streichen, wir haben alle genug Stadt gesehen und wollen weiter. Noch schnell einen Cafe noir im Cafe (damit Fee wach wird) und dann geht die Fahrt Richtung Sefour. Dort wollen wir auf dem Suk (dem traditionellen Markt) Sandalen mit Autoreifensohle kaufen. Wir wandern über den kleinen Suk von Sefour, der so anders ist als das hektische Fes. Viele Obst- und Gemüsestände, einige Lädchen mit Kleidung und Haushaltswaren. Leider ist der Schuhmacher – den Martin von früheren Touren kennt -  nicht da, auch Nachfragen, bestehend aus Brocken Französisch, Arabisch und vielen Gesten bei seinen Nachbarn helfen nicht weiter. Also kaufen wir viel Obst und Gemüse sowie Eier für sehr wenig Geld und fahren weiter.

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Little Colorado

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In der Nacht hat es ein bisschen geregnet. Als ich gegen 4 Uhr mal raus muss, begegne ich einer dicken Kröte, die mich erstaunt anstarrt. Morgens in der Früh hören wir die anderen kramen und stehen auf. Ich nehme rasch eine „Dusche“ im Fluss und komme herrlich erfrischt an das schon wieder fackelnde Lagerfeuer, diesmal nicht nur mit Tee, sondern es gibt auch Kaffee, wunderbar! Gestern hat uns Martin eine Wanderung in den Canyon vorgeschlagen. Er kennt die Strecke auch nicht und ist neugierig. Natürlich wollen alle mit. Wir vereinbaren: Max. 2 Stunden in das Tal hinein und dann zurück. Doch es soll anders kommen.

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Little Colorado – der Hamam bei den heißen Quellen

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Früh kräht der „Martin“-Hahn. Heute ist Reisetag. Mit nur 20 Minuten Verspätung starten wir um 8:20 Uhr Richtung Tiz-bin Zabel, einem Pass von 2.400 m Höhe über den mittleren Atlas. Auf dem Weg dorthin wird die Landschaft immer karger und gleichzeitig auch interessanter, unbeschreiblich. Wir drücken uns die Nasen an den Scheiben platt und wechseln regelmäßig auf den Beifahrersitz, damit jedeR mal vorn besser sehen kann. Eigentlich möchte ich alle 3 Minuten rufen: „Halt – Fotopause!“ Aber das geht ja leider nicht, wir wollen ja heute noch  ankommen – wo auch immer? Von früheren Fahrten kennt Martin die Piste und befürchtet Schlimmes.

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Der Hamam bei den heißen Quellen – Aoli

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Morgens, während Michael abwäscht, kommen just zu dieser Zeit alle Frauen aus den Zimmern, sie brauchen dringend auch Wasser aus dem einzigen Hahn auf dem Platz vor der Gästeanlage. Neugierig wird unsere Truppe von allen Seiten beäugt und einige Frauen müssen verdeckt lachen, als sie sehen, dass bei uns auch die Männer den Abwasch machen. Auch wir stehen in der Gegend rum, die Kamera auf Hüfthöhe im Anschlag. In Marokko ist es besser verdeckt zu fotografieren, viele Menschen mögen es nicht. Daher heißt es entweder fragen oder so fotografieren, dass es keineR merkt.

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Aoli

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Schnell ist die Nacht vorbei, unsere GastgeberInnen sind früh auf und ziemlich laut dabei. Gegen 7:00 Uhr stehen auch unsere letzten Schlafmützen - zu denen auch ich gehöre - auf, packen alles zusammen, denn der Raum wird ja wieder gebraucht. Zum Frühstück gibt es süßen Tee, Fladenbrot und Sit. Nach dem Frühstück sollen wir die Mine unseres Gastgebers besichtigen, ich bin sehr neugierig. Astrid verabschiedet sich noch mal schnell zum fotografieren. Da es hoch in die Berge geht, ist noch mal Schuhwechsel angesagt und wir gehen kurz zum Bus runter. Aufgehalten werden wir von einer großen Ziegenherde, die vor uns über die Zugbrücke in unsere Richtung wechselt. Um die Tiere nicht zu verscheuchen, warten wir in angemessenem Abstand. Der Hirte treibt immer wieder kleine Gruppen über die Hängebrücke, so allein trauen sich die Ziegen wohl nicht. Erst nachdem mehr als die Hälfte das andere Ufer erreicht hat, geht es mit einem Mal von selbst. Der Herdentrieb stärkt den Mut – das sieht mensch ja auch manchmal bei den Menschen.

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Wanderung am Rand des Hohen Atlas – Rich - Amellago

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Am Morgen werden wir diesmal mit sanfter Musik geweckt. Ruhig werden die Zelte gepackt und danach gibt’s Frühstück mit Kaffee! Anschließend wollen wir uns zu Fuß in Richtung Gebirgskette aufmachen, eine Schlucht lockt. Diesmal haben wir verabredet, dass jedeR sein Tempo läuft und wir uns in 3 Stunden wieder am Bus treffen. Leider ist es bedeckt und kühl, aber das soll uns nicht hindern. Wir gehen erst die Piste entlang, dann einen Pfad, der wohl von Eseln und Kamelen getreten wurde, die uns als kleine Karawane auch begegnen. Wir grüßen mit „Salam“ und ernten freundliche Gesichter, Fragen nach Zigaretten und als wir einer Ziegenherde begegnen, bekomme ich das Angebot, ein Zicklein zu kaufen, auf das ich gezeigt hatte, weil es so niedlich war. Das Handy am Ohr des Hirten einer Schafherde kommt uns in dieser abgelegenen Gegend ein wenig absurd vor, zeigt aber letztlich nur, auch hier ist die Zeit nicht stehengeblieben, obwohl es manchmal den Eindruck macht. Wir kommen an ein ausgetrocknetes Flussbett, sehen aufgeschichtete Steinmauern und Feuerstellen der Berber, die hier durchziehen.

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Toudra-Schlucht – Blaue Quellen von Meski

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Der Tag beginnt mit petit dejeuner = Kaffee, Fladenbrot, Butter, Olivenöl (sehr lecker!) und flüssiger Marmelade. Nachdem alles wieder im Bus verstaut ist, die Schuhe vom aufgeweichten Lehmboden soweit gesäubert sind, dass Martin sie im Bus zulässt, geht die Reise weiter. Da wir gestern schon ein Stückchen durch den Ort gefahren sind, wissen wir, dass es wieder viel Schönes zu sehen gibt und gehen ein Stück des Weges zu Fuß. Rechts steigen die Felswände steil auf, teilweise sind die Häuser schon vor langer Zeit in den Fels gebaut worden.  Links geht es abwärts zum Fluss, strahlendes Oasengrün gibt den Kontrast zu den ockerfarbenen Felsen. Auf dem Weg treffen wir eine alte Frau, gebückt durch die Lasten, die sie tagein -tagaus zu schleppen hat. Sie strahlt uns an, singt und tanzt uns vor und albert rum. Entweder hat sie heute extrem gute Laune oder hat schon ordentlich gekifft oder findet sie uns EuropäerInnen so absonderlich? Auch das wird eins der Geheimnisse bleiben, die diese Reise für sich behalten wird.

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Der Trip in die Sahara

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Der Tag beginnt mit Aufräumen, Zelt abwischen, Wäsche aufhängen und ähnlich unangenehmen Beschäftigungen. Frühstück gibt’s nebenbei. Michael und ich werden gerade noch so frühzeitig fertig, dass es noch für einen Cafe noir am Pool reicht. Der Himmel ist bedeckt und es läd nicht zum Bade – schade!

Heute wollen wir endlich in die Sandwüste, ein Trip, der von vielen –auch von mir – schon ungeduldig erwartet wird. Gegen 11:00 Uhr brechen wir auf, es ist nicht heiß, die Wolken werden langsam heller. Eine Zeitlang fahren wir die fast komfortabel anmutende N 13, die sich durch einen weißen Mittelstreifen auszeichnet. In Erfoud „erzwingen“ die Männer eine Bankpause, alle sind pleite und möchten noch mal einen Bancomaten suchen, finden und plündern. Auch Karin ist es ein Bedürfnis, bisher hat sich ihr jeder Automat widersetzt.

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Aus der Sahara in den Hohen Atlas

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Früh werden wir geweckt, nach Frühstück und Zeltabbau geht es wieder an den Abstieg. Kein Vergleich mit dem Tag davor. Kein Schnaufen, Ächzen und Stöhnen. Michael und ich lassen uns trotzdem zurückfallen. So haben wir die Stille der Wüste wieder für uns.

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Fahrt durch den Hohen Atlas zu den Cascades d‘Ouzoud

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6:15 Uhr ist Wecken angesagt. Martin schmeißt die Musik an und mit verklebten Gehirnwindungen helfe ich beim Abbauen und Einpacken und werde langsam wach. Erst nachdem das Zelt verstaut ist, bekomme ich meinen ersten Kaffee. Morgens macht sich die Gruppe immer über mich lustig, ich sei ein Morgenmuffel? Die sollten mich mal erleben, wenn ich muffele!!

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Cascades d’Ouzoud - eine Wanderung zu Zweit

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Ich stehe früh auf, setze mich auf die Terrasse und habe endlich!! mal richtig Zeit für mein Reisetagebuch. Als ich aufschaue, sehe ich eine ganze Reihe Affen über die Felsen zum Wasser laufen. Sie klettern fast senkrecht den Felsen hoch, springen in hohen Sätzen über Felsbrocken, wedeln mit ihren Ärmchen durch’s Wasser und sind Lebensfreude pur. Nach ca. einer halben Stunde verschwinden sie in Richtung große Treppe. Ich vermute, sie wollen dort ihr Frühstück von den Touris abholen.

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Cascades d’Ouzoud

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In der Nacht fängt es wieder an zu regnen. Als ich nach oben zum Kopfende meiner Isomatte greife, erwische ich meine nasse Fleecejacke. Sch… Der Rest des Innenzelts scheint aber trocken. Erst morgens sehe ich, dass auf Michaels Seite auch die Innenwand nass ist, das Zelt war nicht ausreichend abgespannt. Ich stehe früh auf, lande beim aus dem Zelt krabbeln mit Händen und Knien im Vorzelt in einer Pfütze. Wir haben es anscheinend nicht so mit dem Zelten und dem Regen.

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Cascades d’Ouzoud – Demnate

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Die Nacht im Khaima wird besser als erwartet. Weder fressen mich Mücken, Ameisen oder andere Raubtiere, noch werde ich durch Schnarchen, Schniefen oder Husten anderer geweckt, obwohl wir doch relativ dicht an dicht gelegen haben. Inzwischen sind einige von uns von irgendeinem doofen Virus befallen, der sich je nach Konstitution durch Husten, Schnupfen, Hals- oder Ohrenweh oder auch durch rote Augen auszeichnet. Bis gestern waren Michael und ich noch verschont geblieben, heute hat auch Michael nach Aspirin gefragt – ein schlechtes Zeichen! Das Khaima hat sich als halbwegs dicht erwiesen, nur Martins Rucksack hat etwas von dem nächtlichen Regen abbekommen.

Gut bepackt geht es an den morgendlichen Aufstieg. Die Nacht hat den Wasserfall in einen Schaumfall verwandelt, überall liegen hohe Schaumberge. Wir vermuten eine natürliche Ursache, oberhalb des Wasserfalls gibt es keine Chemieindustrie oder ähnliches und das Wasser hat sich lehmig braun gefärbt. Wir unterbrechen die Treppenkraxeleien noch mal für Omlette fromage und Cafe noir und dann gibt’s keine Ausrede mehr. Hoch geht es die 627 Stufen, minus eine.

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Demnate – Marrakesch

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Martin und Steffi wollten uns ja eigentlich wecken, aber ich bin schon deutlich früher wach. 11 Stunden Schlaf sind ja nun wirklich mehr als genug. Allerdings war es unruhiger Schlaf, denn Michael schnarcht (ganz ungewohnt und ein Zeichen für Erkältung), außerdem ist die Matratze stark gewöhnungsbedürftig, mit einem Härtegrad nahe einer Isomatte. Ich ziehe mich an – bin noch sauber vom Hamam – und steige mit der Kamera auf’s Dach.

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Marakesch - Hahn

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Wir sitzen im Flieger. Heute Morgen war Wecken um 5 Uhr. Kalte Dusche, kein Kaffee. Martin findet mit einer kleinen Schleife schnell den Flughafen und unsere Reise nähert sich ihrem Ende. Michael und ich kämpfen mit unseren blauen Säcken und stellen dann erleichtert fest: Das klappt! Rucksack, Isomatte und Schlafsack passen in die Tüte und die Frau am Schalter zuckt beim 3 kg Übergewicht meines Rucksacks nicht mal mit der Augenbraue. Wir trinken gemeinsam Kaffee, dann folgt Umarmen und Tschüss-Sagen zu Martin und Steffi. Sie haben jetzt noch ein paar Tage Zeit für sich, bevor der blaue Bus wieder nach Hause muss.
Der Flug verläuft bis auf einige kleine Turbulenzen ruhig und dann ist Abschiednehmen von der Gruppe angesagt. Tschüss Ihr alle, wir waren eine gute Marokkocrew!

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Crashkurs Kommune 2018


Claudia Leonhardt/Felicitas Weck:

Linke Kommunalpolitik. Eine Einführung

112 Seiten; Oktober 2018;
€ 7,50 VSA-Verlag
ISBN 978-3-89965-799-9

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Crashkurs Kommune

Felicitas Weck:
Linke Kommunalpolitik. Eine Einführung

96 Seiten; Mai 2009;
€ 7,50 VSA-Verlag
ISBN 978-3-89965-340-3

Neu aufgelegt 2014 in Band 10

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Crashkurs Kommune Lokal ankommen

Felicitas Weck
Lokal ankommen
Kommunale und regionale
Gegen-Öffentlichkeit

104 Seiten | Februar 2013 | EUR 7.50
VSA: Verlag
ISBN 978-3-89965-506-3

kann hier gelesen werden

 

 

 

WATERKANT: Helgoland im Wandel

Titelblatt WATERKANTFelicitas Weck
"Helgoland im Wandel"
Waterkant 25. Jahrgang
I/2010


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